{"id":790,"date":"2015-09-03T15:45:00","date_gmt":"2015-09-03T15:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/2015\/09\/03\/kariem-hussein-sorgt-wieder-fur-gansehaut-alle-entscheidungen\/"},"modified":"2025-03-24T09:29:23","modified_gmt":"2025-03-24T09:29:23","slug":"kariem-hussein-sorgt-wieder-fur-gansehaut-alle-entscheidungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/kariem-hussein-sorgt-wieder-fur-gansehaut-alle-entscheidungen\/","title":{"rendered":"Kariem Hussein sorgt wieder f\u00fcr G\u00e4nsehaut &#8211; Alle Entscheidungen"},"content":{"rendered":"<p>Der Schweizer st\u00fcrmte \u00fcber 400 Meter H\u00fcrden in 49,16 Sekunden unwiderstehlich zum Sieg, riss das Publikum von den Sitzen und sorgte wie schon vor einem Jahr bei der Europameisterschaft an gleicher Stelle f\u00fcr G\u00e4nsehaut unter den 25.000 Fans im ausverkauften Stadion Letzigrund.<\/p>\n<p>16 neue Diamond Trophy-Gewinner wurden gek\u00fcrt, angef\u00fchrt von Sprinterin Shelly-Ann Fraser-Pryce. Die Jamaikanerin gewann erst ihr 100 Meter-Rennen in 10,93 Sekunden und f\u00fchrte dann ihre Nationalstaffel in 41,60 Sekunden noch zu einem neuen Meeting- und Diamond League-Rekord.<\/p>\n<p>Ein zweiter Meetingrekord des Abends ging auf das Konto der \u00c4thiopierin Almaz Alyana, die das Aufeinandertreffen von drei Weltmeisterinnen \u00fcber 3.000 Meter mit einer Zeit von 8:22,34 Minuten f\u00fcr sich entschied. F\u00fcr ein weiteres Highlight sorgte Weitspringerin Ivana Spanovic, die auf 7,02 Meter flog und ihren serbischen Rekord um einen Zentimeter verbesserte.<\/p>\n<link http:\/\/zurich.diamondleague.com\/lists_results_2015 - - \"Opens internal link in current window\"><b>Ergebnisse<\/b><\/link> | <link https:\/\/twitter.com\/WeltklasseZH - external-link-new-window \"Opens external link in new window\">Twitter<\/link> | <link https:\/\/www.facebook.com\/weltklassezuerich - external-link-new-window \"Opens external link in new window\">Facebook<\/link>\n<h2>Die 16 Diamond League-Disziplinen<\/h2>\n<h3>M\u00e4nner: <\/h3>\n<p><b><i>200 m<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>Alonso Edward weiss, wie\u2019s geht<\/b><\/p>\n<p>Bei der WM war Alonso Edward als Vierter noch an einer WM-Medaille vorbeigeschrammt. Jetzt im Letzigrund fand der schnelle Mann aus Panama&nbsp;den Weg zum Sieg. In den 20,03 Sekunden, nach denen er im Ziel war,&nbsp;st\u00fcrmte er wie schon im Vorjahr zum Gewinn der Diamond Trophy. Er weiss&nbsp;also, wie es in der Diamond League l\u00e4uft. Rasheed Dwyer (Jamaika; 20,20&nbsp;&nbsp;sec) und der als F\u00fchrender des Diamond Race angereiste Anaso Jobodwana&nbsp;(S\u00fcdafrika; 20,24 sec) konnten ihm nicht das Wasser reichen.<\/p>\n<p><b><i>400 m<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>James und Merritt schlugen den Weltmeister<\/b><\/p>\n<p>Der neue 400 Meter-Weltmeister aus S\u00fcdafrika, Wayde van Niekerk (23), ging das Rennen in Z\u00fcrich sehr, sehr langsam an, steigerte sich zu einem starken Endspurt &#8211; aber es reichte nicht mehr gegen den US-Amerikaner LaShawn Merritt und den 23 Jahre alten Olympiasieger Kirani James aus Grenada. LaShawn Merritt, der in Peking von Wayde van Niekerk entthront worden war und dort WM-Silber gewann, siegte in guten 44,18 Sekunden vor dem WM-Dritten Kirani James (44,28) und Wayde van Niekerk (44,35). Der Kampf um das Diamond Race, in den das ganze Trio noch verwickelt war, endete mit dem Gesamtsieg von Kirani James vor LaShawn Merritt und Wayde van Niekerk.<\/p>\n<p><b><i>1500 m<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>\u201eMr. Cool\u201c &#8211; Asbel Kiprop macht alles klar<\/b><\/p>\n<p>Die Kenianer um Weltmeister Asbel Kiprop blieben ganz cool, als ihnen&nbsp;der Norweger Henrik Ingebrigtsen eingangs der letzten Runde um rund 25&nbsp;Meter voraus war. Doch auf der Zielgerade war der Fluchtversuch zu Ende,&nbsp;als die kenianische L\u00e4uferarmada heran- und vorbeist\u00fcrmte. Der Coolste&nbsp;unter den Coolen: Asbel Kiprop. In 3:35,79 Minuten f\u00fchrte er einen&nbsp;Dreifacherfolg der Kenianer an und machte auch im Kampf um die Diamond Trophy alles klar.<\/p>\n<p><b><i>3000 m Steeple<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>Paul Kipsiele Koech h\u00e4ngt sie alle ab<\/b><\/p>\n<p>Der 33 Jahre alte Routinier Paul Kipsiele Koech war in Z\u00fcrich voll da.&nbsp;F\u00fcr die WM in Peking nicht nominiert, wurde der Letzigrund zur grossen&nbsp;B\u00fchne des Olympia-Dritten von 2004. In 8:10,24 Minuten gewann der Kenianer das Steeple-Rennen souver\u00e4n vor dem WM-Vierten Jairus Kipchoge Birech (8:15,64 min) und dem US-Amerikaner Evan Jager (8:18,39 min).&nbsp;Jairus Kipchoge Birech wiederum machte damit im Diamond Race alles klar.&nbsp;Die Trophy und die 40.000 US-Dollar hatte er schon im Vorjahr abger\u00e4umt.<\/p>\n<p><b><i>110 m H\u00fcrden<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>Tausendstel entscheiden das Diamond Race<\/b><\/p>\n<p>W\u00e4hrend Weltmeister Sergey Shubenkov (Russland) als klarer Sieger in 13,14 Sekunden zeigte, dass er momentan der Schnellste im H\u00fcrdenwald ist, wurde es dahinter sehr spannend im Kampf um die Diamond Trophy. Es waren Tausendstel, die bei jeweils 13,30 Sekunden f\u00fcr David Oliver (USA) und gegen Orlando Ortega entschieden. W\u00e4re die Reihenfolge der beiden anders herum gewesen, h\u00e4tte der Noch-Kubaner bei Punktgleichheit gewonnen. <\/p>\n<p><b><i>Hochsprung<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>Verdienter Sieg von Mutaz Essa Barshim<\/b><\/p>\n<p>Bei der WM flog Mutaz Essa Barshim als Vierter am Podest dabei. In&nbsp;Z\u00fcrich gelang dem Hallen-Weltmeister aus Katar die WM-Revanche. Es war&nbsp;ein verdienter Sieg, denn alle H\u00f6hen von 2,23 bis 2,32 Meter nahm er im&nbsp;ersten Versuch \u2013 als einziger. So brachte er auch einen mit 20 Punkten&nbsp;\u00fcberlegenen Erfolg in der Diamond Race-Wertung unter Dach und Fach.&nbsp;Zweiter und Dritter wurden beim Diamond League-Finale die&nbsp;Vize-Weltmeister Bogdan Bondarenko (Ukraine) und Zhang Guowei (China;&nbsp;beide 2,32 m).<\/p>\n<p><b><i>Weitsprung<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>Greg Rutherford hauchd\u00fcnn voraus<\/b><\/p>\n<p>Greg Rutherford, der uners\u00e4ttliche Brite, der Olympiasieger, Weltmeister, Europameister und Commonwealth-Meister, holte auch den Gesamterfolg im Diamond Race und den Tagessieg in Z\u00fcrich. Dieser fiel allerdings denkbar knapp aus, denn der Amerikaner Markus Dendy sprang mit 8,32 Metern ebenso weit wie der Mann von der Insel. Dessen zweitbester Sprung (8,27) gab den Ausschlag gegen\u00fcber Dendys 8,11. Fabrice Lapierre (Australien), der WM-Silbergewinner, wurde mit 8,27 Dritter, und der WM-Bronzegewinner Jianan Wang aus China mit 7,94 Meter F\u00fcnfter. Michael Hartfield (USA), der Greg Rutherford im Kampf um den Diamanten noch h\u00e4tte gef\u00e4hrden k\u00f6nnen, landete abgeschlagen auf Rang 9. <\/p>\n<p><i><b>Diskuswerfen<\/b><\/i><\/p>\n<p><b>Polnischer Doppelsieg im Diskusring<\/b><\/p>\n<p>Weltmeister Piotr Malachowski konnte noch nie in Z\u00fcrich gewinnen und auch diesmal blieb ihm der Sieg versagt. Nach drei Durchg\u00e4ngen stand der Diamond Race-F\u00fchrende mit 59,77 Metern nur auf Rang sieben und musste sogar um die Diamond Trophy f\u00fcrchten. Danach wurde der Pole wacher: Er steigerte sich von Versuch zu Versuch und 65,04 Meter aus dem letzten Durchgang brachten ihm noch Platz zwei ein &#8211; hinter seinem Landsmann Robert Urbanek (65,78 m), dem damit als WM-Drittem die WM-Revanche gelungen war.&nbsp;Schlussendlich reichte es&nbsp;aber f\u00fcr Piotr Malachowski f\u00fcr den Gewinn der Diamond League-Disziplinwertung. Obendrein war ein polnischer Doppelsieg perfekt.<\/p>\n<h3>Frauen: <\/h3>\n<p><b><i>100 m<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>Shelly-Ann Fraser-Pryce erneut unwiderstehlich<\/b><\/p>\n<p>So souver\u00e4n wie beim Gewinn ihrer Weltmeistertitel Nr. 9 und Nr. 10 in Peking pr\u00e4sentierte sich die Sprintk\u00f6nigin aus Jamaica, Shelly-Ann Fraser-Pryce. Trotz einem relativ starken Gegenwind von 1,4 m\/s siegte sie in der vorz\u00fcglichen Zeit von 10,93 Sekunden. Blessing Okagbare-Ighoteguonor aus Nigeria, die bei den WM entt\u00e4uscht hatte, blieb mit 10,98 ebenfalls noch unter der 11-Sekunden-Marke, w\u00e4hrend die US-Amerikanerin Tori Bowie (11,06) wie bei den WM den 3. Rang belegte. Shelly-Ann Fraser-Pryce gewann damit auch \u00fcberlegen das Diamond Race, in dem ihr nur noch Okagbare und Bowie hatten gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Bernerin Mujinga Kambundji, die in den letzten Saisons so grossartige L\u00e4ufe gezeigt hatte, resultierte in diesem Klassefeld nur der 8. Rang in der auch f\u00fcr sie bescheidenen Zeit von 11,51 Sekunden. Ein Stolperer hinderte sie an einem besseren Resultat.<\/p>\n<p><b><i>800 m<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>Revanche von Eunice Sum &#8211; Selina B\u00fcchel riskierte viel<\/b><\/p>\n<p>Eunice Jepkoech Sum (26) aus Kenia, die das Diamond Race schon im Vorfeld f\u00fcr sich entschieden, im vergangenen Jahr in Z\u00fcrich gesiegt hatte und die beste Zeit des Jahres auf ihrem Konto hat, war an den Weltmeisterschaften in Peking besiegt worden. Nur Rang 3 gab&#8217;s \u00fcber 800 Meter. Doch jetzt nahm sie Revanche mit einem sicheren Spurterfolg vor der Britin Lynsey Sharp und der Deutschen Fabienne Kohlmann, die bei 600 Metern noch in Front gelegen war. Weltmeisterin Maryna Arzamasova aus Weissrussland ging als F\u00fcnfte durchs Ziel. <\/p>\n<p>Eine Niederlage setzte es f\u00fcr die Schweizer Hallen-Europameisterin Selina B\u00fcchel ab. Sie hatte ein beherztes Rennen gezeigt, war das sehr schnelle Anfangstempo lange, meist in dritter Position, mitgegangen, doch auf der Zielgeraden wurde sie von der ganzen Meute der Gegnerinnen \u00fcberspurtet &#8211; bei Selina B\u00fcchel war nach einer starken Saison, in der sie den WM-Final nur hauchd\u00fcnn verpasst hatte, die Luft offensichtlich draussen. Entsprechend Rang und Zeit: 10. in 2:05,91 Minuten.<\/p>\n<p><b><i>3000 m<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>Die grosse Show der \u00c4thiopierinnen<\/b><\/p>\n<p>Almaz Ayana und Genzebe Dibaba sorgten in einem Rennen, in dem sich gleich drei Peking-Weltmeisterinnen fanden, f\u00fcr die grosse Show der&nbsp;\u00c4thioperinnen. Es war Almaz Ayana, die dabei das Heft in der Hand hatte&nbsp;und es nicht mehr hergab. 300 Meter vor Schluss wehrte sie den Angriff ihrer Teamkollegin souver\u00e4n ab und st\u00fcrmte dann selbst unwiderstehlich&nbsp;dem Ziel entgegen. Gestoppt wurde die 5000 Meter-Weltmeisterin in&nbsp;8:22,34 Minuten. Damit lag sie nur zw\u00f6lf Hundertstel \u00fcber der&nbsp;Weltjahresbestzeit, erzielte aber einen neuen Meetingrekord. Genzebe&nbsp;Dibaba (8:26,54 min) und Senbere Teferi (8:34,32 min) machten den&nbsp;\u00e4thiopischen Dreifacherfolg perfekt. 10&#8217;000 Meter-Weltmeisterin Vivian Cheruiyot (Kenia; 8:38,91 min) wurde Sechste. Die Diamond Trophy ging an&nbsp;1500 Meter-Weltmeisterin Genzebe Dibaba.<\/p>\n<p><b><i>400 m H\u00fcrden<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>Weltmeisterin Zuzana Hejnov\u00e1 musste hart k\u00e4mpfen<\/b><\/p>\n<p>Die tschechische Weltmeisterin \u00fcber die Langh\u00fcrden, Zuzana Hejnov\u00e1, liess sich auch den Sieg in Z\u00fcrich und damit den Gewinn des Diamond Races nicht entgehen. Sie musste allerdings hart k\u00e4mpfen; die D\u00e4nin Sara Petersen leistete bis ins Ziel Widerstand. Am Ende lag die Olympia-Dritte mit 54,47 Sekunden um eine Zehntelsekunde voraus. Die Jamaicanerin Kaliese Spencer, die den WM-Final verstolpert hatte und Zuzana Hejnova im &quot;Diamanten-Fight&quot; noch h\u00e4tte gef\u00e4hrden k\u00f6nnen, wurde Vierte in 55,29, die WM-Bronzegewinnerin Cassandra Tate F\u00fcnfte. Zuzana Hejnova hatte schon 2013 in Z\u00fcrich gewonnen, Spencer 2010 und 2011.<\/p>\n<p><b><i>Stabhochsprung<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>Medaillengewinnerinnen blieben unter sich<\/b><\/p>\n<p>Bei nicht ganz einfachen, weil feuchten Verh\u00e4ltnissen machten die WM-Medaillengewinnerinnen von Peking im Stabhochsprung die ersten drei Pl\u00e4tze unter sich aus. Die WM-Dritte, die Griechin Nikoleta Kyriakopoulou, siegte mit 4,77 Metern vor der WM-Zweiten Fabian Murer aus Brasilien und Weltmeisterin Yarisley Silva aus Kuba. Murer und Silva \u00fcberquerten je 4,72. Dieses Trio belegt auch die ersten drei R\u00e4nge im Diamond Race &#8211; mit dem besten Ende f\u00fcr Kyriakopoulou, die schon vor dem Final in Z\u00fcrich in F\u00fchrung gelegen war.<\/p>\n<p>Die Bernerin Nicole B\u00fcchler, die vor Jahresfrist in Z\u00fcrich mit 4,67 Metern Landesrekord gesprungen war, klassierte sich im vorz\u00fcglichen 4. Rang &#8211; nachdem sie den WM-Final in Peking verpasst hatte. 4,57 wie B\u00fcchler sprangen zwei weitere Konkurrentinnen. F\u00fcr die U20-Europameisterin Angelica Moser gabs Anschauungs-Unterricht. Mit 4,17 Metern wurde sie als Elfte klassiert.<\/p>\n<p><strong><b><i>Weitsprung<\/i><\/b><\/strong><\/p>\n<p><b>Sieg f\u00fcr Ivana Spanovic &#8211; Diamant f\u00fcr Tianna Bartoletta<\/b><\/p>\n<p>Die WM-Medaillengewinnerinnen von Peking belegten auch im Weitsprung von Z\u00fcrich die ersten drei R\u00e4nge &#8211; allerdings in anderer Reihenfolge. Entschieden wurde der Wettkampf erst im letzten Durchgang. Die WM-Dritte Ivana Spanovic aus Serbien \u00fcbertraf mit 7,02 Metern als einzige die 7-Meter-Marke und distanzierte die Weltmeisterin Tianna Bartoletta aus den USA, die im sechsten Versuch auf 6,97 Meter kam. Der WM-Zweite Shara Proctor (GBR) reichten an diesem Abend 6,58 f\u00fcr den 3. Rang. Bartoletta hatte schon vor dem Final in Z\u00fcrich als Gewinnerin des Diamond Races festgestanden. <\/p>\n<p><b><i>Kugelstossen<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>An Christina Schwanitz f\u00fchrt kein Weg vorbei<\/b><\/p>\n<p>Weltmeisterin Christina Schwanitz war auch in Z\u00fcrich die Chefin im Ring. Zwar blieb ihr bei Regen der zehnte 20 Meter-Wettkampf der Saison versagt, mit 19,91 Metern war die Deutsche aber dennoch nicht zu schlagen. Damit holte sie sich auch die Diamond Trophy ab. Zweite wurde die WM-Dritte aus den USA, Michelle Carter (19,12 m).<\/p>\n<p><b><i>Speerwurf<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>Barbora \u0160pot\u00e1kov\u00e1 rehabilitiert sich<\/b><\/p>\n<p>Olympiasiegerin Barbora \u0160pot\u00e1kov\u00e1 hatte nach Platz neun bei der WM etwas gutzumachen &#8211; und sie tat es. Mit 64,31 Metern holte sich die Tschechin&nbsp;den Sieg vor Elizabeth Gleadle (62,70 m). Damit war auch klar: Die&nbsp;F\u00fchrung im Diamond Race hatte die 34-J\u00e4hrige nicht nur in trockene&nbsp;T\u00fccher gebracht, sondern sogar noch ausgebaut. Die Diamond Trophy und&nbsp;40.000 US-Dollar geh\u00f6ren ihr \u2013 \u00fcbrigens bereits zum vierten Mal. Von den&nbsp;vier Deutschen war Weltmeisterin Katharina Molitor (62,43 m) als Dritte&nbsp;wieder die Beste.<\/p>\n<h2>Weitere Disziplinen<\/h2>\n<p><i><b>800 m M\u00e4nner<\/b><\/i><\/p>\n<p><b>Taktik-Fuchs Adam Kszczot macht\u2019s<\/b><\/p>\n<p>Das Rennen lief f\u00fcr Weltmeister David Rudisha (Kenia) gar nicht nach Plan. Schon nach der ersten Runde war klar, dass es nicht so schnell&nbsp;werden wird wie vorgesehen. Das Tempo des Pacemakers Sammy Tangui&nbsp;(Kenia) nahm das Feld nicht an. 200 Meter vor Schluss wurde der Favorit David Rudisha von Rang eins ein wenig nach hinten durchgereicht. Das&nbsp;brachte den polnischen Taktik-Fuchs Adam Kszczot in die Spur. Der Pole&nbsp;mit dem starten Finish k\u00e4mpfte in 1:45,55 Minuten die Gegner um den&nbsp;1500 Meter-Olympiasieger Taoufik Makhloufi (Algerien; 1:45,62 min) auf&nbsp;den letzten Metern nieder. David Rudisha (1:45,91 min) blieb nur Rang vier.<\/p>\n<p><i><b>400 m H\u00fcrden M\u00e4nner<\/b><\/i><\/p>\n<p><b>Kariem Husseins meisterlicher Lauf<\/b><\/p>\n<p>Der Europameister Kariem Hussein, Mitglied des LC Z\u00fcrich, der vor Jahresfrist eher \u00fcberraschend den Titel im Letzigrund gewonnen und bei den WM in Peking den Final knapp verpasst hatte, zeigte erneut ein meisterliches Rennen in seinem Heimstadion. In guten 49,16 Sekunden ging er wie 2014 vor dem jungen Esten Rasmus M\u00e4gi, dem EM-Zweiten, durchs Ziel. Rasmus M\u00e4gi wurde in 49,37 gestoppt, vor dem Iren Thomas Barr (49,69). Hussein ging das Rennen schnell an, hielt einen fliessenden Rhythmus und bog nach der achten H\u00fcrde in F\u00fchrung auf die Zielgerade ein. Dort musste er zwar noch beissen &#8211; wie dies in einem Langh\u00fcrdenrennen praktisch allen L\u00e4ufer ergeht &#8211; brachte aber den Erfolg sicher ins Trockene. Auf dem Papier war der Schweizer in diesem Feld der Beste, aber mehrere Konkurrenten wiesen nur unwesentlich schw\u00e4chere Saisonbestzeiten auf.<\/p>\n<p><b><i>100 m H\u00fcrden Frauen<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>No\u00ebmi Zb\u00e4ren lief der Konkurrenz davon<\/b><\/p>\n<p>Einen standesgem\u00e4ssen, \u00fcberlegenen Sieg im 100-Meter-H\u00fcrdenlauf lief die Berner WM-Sechste No\u00ebmi Zb\u00e4ren heraus. Mit einer Zeit von 12,89 Sekunden &#8211; bei leichtem Gegenwind von 0,2 m\/s &#8211; zeigte sie, dass ihre Form nach wie vor vorhanden ist. Im Final von Peking war sie in 12,95 gestoppt worden, im Halbfinal in 12,81, und ihre Bestzeit steht bei 12,71 Sekunden. Als Zweite ging in Z\u00fcrich die Holl\u00e4nderin Eefje Boons mit betr\u00e4chtlichem R\u00fcckstand (13,48) durchs Ziel, vor der Ostschweizer Siebenk\u00e4mpferin Linda Z\u00fcblin (13,59). Zb\u00e4ren wird ihr Studienpensum (Biochemie) im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro reduzieren, um mehr Zeit f\u00fcrs Training und f\u00fcr die Erholung zu gewinnen.<\/p>\n<p>\u2003<br \/><b><i>4&#215;100 m Frauen<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>Feines Abschiedsrennen f\u00fcr L\u00e9a Sprunger<\/b><\/p>\n<p>Die Schweizer Sprintstaffel der Frauen, die sich bereits f\u00fcr die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro qualifiziert hat, setzte ein sch\u00f6nes Schlusslicht unter &quot;Weltklasse Z\u00fcrich 2015&quot;. Bei bereits k\u00fchler Witterung in einer ansprechenden Zeit von 43,10 Sekunden belegte das Quartett mit Marisa Lavanchy, L\u00e9a Sprunger, Mujinga Kambundji und Sarah Atcho den guten 4. Rang. Siegreich blieben die Weltmeisterinnen und Jahres-Weltbesten aus Jamaica mit Sprint-Queen Shelly-Ann Fraser-Pryce als Schlussl\u00e4uferin in 41,60. Diese Zeit bedeutete sowohl Meeting-Rekord wie Diamond-League-Rekord. Dahinter folgten die USA (41,83) sowie Trinidad and Tobago (42,94). Immerhin liessen die Schweizerinnen die Teams von Italien, Norwegen und (nicht im Ziel) Kanada hinter sich. Auch Schweiz U23 konnte sich sehen lassen. F\u00fcr die Westschweizerin L\u00e9a Sprunger, die sich zuk\u00fcnftig auf die 400 Meter H\u00fcrden konzentriert, war dies ein feines Abschiedsrennen mit der Nationalstaffel.<\/p>\n<h3>Das passierte im Vorprogramm<\/h3>\n<p><b>H\u00fcrdlerin L\u00e9a Sprunger siegte im Vorprogramm<\/b><\/p>\n<p>L\u00e9a Sprunger, die sich von jetzt an auf die 400 Meter H\u00fcrden konzentrieren wird und auf die Sprintstaffel verzichtet, siegte bei den Young Diamonds \u00fcber die Langh\u00fcrden in 56,40 Sekunden und hielt dabei die h\u00f6her eingestufte Franz\u00f6sin Aur\u00e9lie Chaboudez (56,63) in Schach. Dritte wurde die zweite Schweizer WM-Halbfinalistin von Peking, Petra Fontanive, mit knapp einer Sekunde R\u00fcckstand auf Sprunger. &quot;Ich freue mich \u00fcber den Sieg, aber die Zeit ist schlecht&quot;, sagte Lea Sprunger. Sie sei von der Heimreise aus Peking her noch m\u00fcde.<\/p>\n<p>Bastien Mouthon als Dritter in 21,27 Sekunden knapp vor Silvan Wicki (21,31) klassierte sich als bester Schweizer im 200-Meter-Lauf der Young Diamonds. Der franz\u00f6sische Sieger Stuart Dutamby wurde in 21,00 gestoppt.<\/p>\n<p>In der 1. Serie des 100-Meter-Vorprogramms der Frauen belegte die Schweizer Staffell\u00e4uferin Sarah Atcho in ansprechenden 11,84 Sekunden den 2. Rang hinter der Kanadierin Kimberley Hyacinthe (11,77). Die 2. Serie brachte bereits Weltklasse-Leistungen mit Elaine Thompson (Jam) als Siegerin in 11,06 und ihrer Landsfrau Sherone Simpson in 11,27 Sekunden.<\/p>\n<link http:\/\/zurich.diamondleague.com\/lists_results_2015 - - \"Opens internal link in current window\"><b>Ergebnisse<\/b><\/link> | <link https:\/\/twitter.com\/WeltklasseZH - external-link-new-window \"Opens external link in new window\">Twitter<\/link> | <link https:\/\/www.facebook.com\/weltklassezuerich - external-link-new-window \"Opens external link in new window\">Facebook<\/link>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00fcrden-Europameister Kariem Hussein sorgte am Donnerstagabend bei \u201eWeltklasse Z\u00fcrich\u201c f\u00fcr...","protected":false},"author":0,"featured_media":791,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[36,37,38],"city":[],"class_list":["post-790","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-zurich","tag-keyword1","tag-keyword2","tag-keyword3"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/790","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=790"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/790\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/791"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=790"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=790"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=790"},{"taxonomy":"city","embeddable":true,"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/city?post=790"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}