{"id":574,"date":"2010-08-18T13:52:00","date_gmt":"2010-08-18T13:52:00","guid":{"rendered":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/2010\/08\/18\/bestbesetzung-beim-ersten-samsung-diamond-league-final\/"},"modified":"2010-08-18T13:52:00","modified_gmt":"2010-08-18T13:52:00","slug":"bestbesetzung-beim-ersten-samsung-diamond-league-final","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/bestbesetzung-beim-ersten-samsung-diamond-league-final\/","title":{"rendered":"Bestbesetzung beim ersten Samsung Diamond-League-Final"},"content":{"rendered":"<p><strong>Weltklasse Z\u00fcrich 2010 gl\u00e4nzt nicht nur mit den Diamanten der Samsung Diamond League, sondern einmal mehr mit einem ausgezeichneten Teilnehmerfeld \u2013 mit grosser Wahrscheinlichkeit dem Besten der ganzen Saison. 13 Jahresweltbeste, 8 aktuelle Weltmeister von Berlin, 8 Olympiasieger von Peking und 16 Europameister von Barcelona sind beim Z\u00fcrcher Traditionsmeetings am Start.<\/strong> <\/p>\n<p>Z\u00e4hlt man Staffelmedaillen und fr\u00fchere Grossanl\u00e4sse dazu, haben die Teilnehmer von Weltklasse Z\u00fcrich an Meisterschaften auf Weltniveau eindr\u00fcckliche 191 Medaillen, davon 70 goldene, gewonnen. Dazu kommen 74 EM-Medaillen (29 goldene). Zahlen die zeigen, dass Weltklasse Z\u00fcrich trotz einigen gewichtigen Absagen nach wie vor ausgezeichnet besetzt ist. Die Philosophie der Meetingveranstalter, die jede Disziplin mit den Besten der Welt besetzen und nie nur auf einige grosse Namen setzen, zahlt sich in diesem Jahr besonders aus. <\/p>\n<p><strong>Jagd nach den Diamanten<\/strong> <\/p>\n<p>Beim ersten Final in der Geschichte der Samsung Diamond League werden in 16 Disziplinen die Sieger der Gesamtwertung, des sogenannten Diamond Race, erkoren. Eine Woche sp\u00e4ter in Br\u00fcssel fallen die Entscheidungen in weiteren 16 Disziplinen. Der Auftakt in Sachen Diamond League Final findet bereits am Mittwoch um 17:00 Uhr statt, wo beim BIG SHOT Event am Z\u00fcrcher Hauptbahnhof HB RailCity die Diamond Trophy im Kugelstossen der Frauen vergeben wird. <\/p>\n<p>In sechs der 16 Disziplinen liegen Athleten mit mehr als acht Punkten und somit uneinholbar an der Spitze: Walter Dix (USA\/200 m), Jeremy Wariner (USA\/400 m), David Oliver (USA\/110 m H\u00fcrden), Carmelia Jeter (USA\/100 m), Nancy Jebet Langat (KEN\/1500 m) und Kaliese Spencer (JAM\/400 m H\u00fcrden). Bedingung f\u00fcr den Gewinn der Diamond Trophy ist allerdings die Teilnahme beim Final in Z\u00fcrich. Deshalb ist das Diamond Race \u00fcber 200 m der M\u00e4nner auch wieder offen, da Walter Dix in Z\u00fcrich verletzungsbedingt passen muss. <\/p>\n<p><strong>David Oliver einziger \u00dcberflieger<\/strong> <\/p>\n<p>Bei einem Meeting mit vielen offenen Entscheidungen ist H\u00fcrdensprinter David Oliver (USA) der einzige \u00dcberflieger in seiner Disziplin. Der 28-j\u00e4hrige US-Rekordhalter (12,89) hat bei den letzten Meetings gezeigt, dass er bei idealen Bedingungen den Weltrekord von Dayron Robles (12,87) in den Beinen hat. Oliver hat einen speziellen Bezug zu Z\u00fcrich: Seit Beginn seiner Profikarriere stand er jedes Jahr im Letzigrund am Start. 2005 beim Deb\u00fct noch in der B-Serie laufend, blieb er vor zwei Jahren erst zum zweiten Mal in seiner Karriere unter der 13-Sekunden-Marke. <\/p>\n<p>In dieser Saison ist Oliver bei elf Starts noch ungeschlagen, hat den US-Rekord an sich gerissen und lief bereits vier Mal unter 13 Sekunden. Sein Blog, in welchem er Weltklasse Z\u00fcrich vor einem Jahr als \u201ethe meet of all meets\u201c bezeichnet hatte, ziert die \u00dcberschrift \u201eMission 12,85\u201c. <\/p>\n<p><strong>Selbst Diamond-League-Dominatoren werden gefordert<\/strong> <\/p>\n<p>Im Gegensatz zu Oliver f\u00fchren die anderen, \u201esicheren\u201c Diamond-Race-Gewinner die Jahresweltbestenliste nicht an und d\u00fcrften deshalb auch in Z\u00fcrich hart gefordert werden \u2013 auch wenn sie auf Grund ihrer starken Resultate bei den wichtigsten Meetings des Jahres als Favoriten zum Final der Samsung Diamond League starten. <\/p>\n<p>Carmelita Jeter wird \u00fcber 100 m nicht nur von der Jahresweltbesten und zweifachen 200-m-Olympiasiegerin Veronica Campell-Brown (JAM) gejagt, sondern muss sich auch gegen London-\u00dcberraschungssiegerin Marshevet Myers (USA) beweisen. \u00dcber die Bahnrunde der M\u00e4nner will der dreifache Z\u00fcrich-Sieger Jeremy Wariner gegen den Jahresweltbesten Jermaine Gonzales (JAM) zeigen, wer der Chef unter den 400-m-L\u00e4ufern ist. Nancy Jebet Langat muss gegen f\u00fcnf in diesem Jahr schnellere 1500-m-L\u00e4uferinnen beweisen, dass sie auch in einem auf eine Zeit von unter 4 Minuten ausgerichteten Rennen bestehen kann. Sp\u00e4testens nach ihrem klaren Sieg in London hat sich Langh\u00fcrdlerin Kaliese Spencer in die Favoritenrolle gebracht, obwohl Natalya Antyukh (RUS) bei ihrem EM-Titel in Barcelona mit 52,92 Sekunden \u00fcber eine halbe Sekunde unter Spencers Bestzeit geblieben war. <\/p>\n<p><strong>Spannende Ausgangslage in vielen Disziplinen<\/strong> <\/p>\n<p>In den \u00fcbrigen Disziplinen erwartet die Zuschauer im Letzigrund-Stadion ein Meeting ohne klare Favoriten und somit \u00e4usserst spannende Wettk\u00e4mpfe. Bestes Beispiel ist der 400-m-Lauf der Frauen: F\u00fcnf Konkurrentinnen kommen noch f\u00fcr den 400-m-Diamanten in Frage, und exakt dieses Quintett belegte am letzten Samstag in London innerhalb von 31\/100 die ersten 5 R\u00e4nge. In der Pole-Position befindet sich dabei London-Siegerin Allyson Felix (USA), die bisher bei drei Diamond-League-Starts \u00fcber die 400 m drei Mal gewonnen hat. Die dreifache 200-m-Weltmeisterin k\u00f6nnte als einzige Athletin innert Wochenfrist gleich in zwei Disziplinen das Diamond Race f\u00fcr sich entscheiden. \u00dcber 200 m liegt sie vor dem Final in Br\u00fcssel uneinholbar in Front. <\/p>\n<p><strong>Hochstehendes Steeple-Rennen<\/strong> <\/p>\n<p>Wie schon so oft in Z\u00fcrich d\u00fcrfte das Rennen \u00fcber 3000 m Steeple zu einem Highlight werden. Das Kenianer-Trio mit Weltmeister Ezekiel Kemboi, Olympiasieger Brimin Kipruto und Paul Kipsiele Koech sowie der f\u00fcr Katar startende Weltrekordler Saif Saeed Shaheen werden vom franz\u00f6sischen Europameister Mahiedine Mekhissi-Benabbad und seinem Landsmann und Europarekordhalter Bouabdallah Tahri gefordert. <\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel f\u00fcr ein sehr offenes Rennen ist der 5000-m-Lauf der M\u00e4nner mit 16 L\u00e4ufern, die in der Lage sind, unter 13 Minuten zu laufen. Darunter Doppel-Europameister Mo Farah (GBR) und der US-Amerikaner Chris Solinsky, der in diesem Fr\u00fchling in Stanford als erster weisser L\u00e4ufer die 10 000 m unter 27 Minuten absolviert hat. <\/p>\n<p><strong>Viel Spannung auch in den technischen Disziplinen<\/strong> <\/p>\n<p>\u00c4hnlich spannend pr\u00e4sentiert sich die Ausgangslage in den technischen Disziplinen. Speerwurf-Weltrekordhalterin Barbora Spotakova (CZE) will sich f\u00fcr ihre EM-Niederlage in Barcelona beim deutschen Duo Linda Stahl und Christina Obergf\u00f6ll rehabilitieren. Im Weitsprung der M\u00e4nner trifft Dwight Philipps (USA), dreifacher Weltmeister und Olympiasieger von 2004, auf den deutschen Europameister und Jahresweltbesten Christian Reif. Mit dem Diskus z\u00e4hlen unter anderem Europameister Piotr Malachowski (POL), Weltmeister Robert Harting (GER) und Olympiasieger Gerd Kanter (EST) zum Kreis der Siegesanw\u00e4rter. <\/p>\n<p><strong>Sechs Schweizer EM-Finalisten<\/strong> <\/p>\n<p>Weltklasse Z\u00fcrich 2010 steht aber auch im Zeichen der aufstrebenden Schweizer Leichtathleten. H\u00fcrdensprinterin Lisa Urech (SK Langnau), Stabhochspringerin Anna Katharina Schmid (ST Bern) sowie die Staffelsprinter Pascal Mancini (Stade Gen\u00e8ve), Aron Beyene (Stade Gen\u00e8ve), Reto Amaru Schenkel (LC Z\u00fcrich) und Marc Schneeberger (TV L\u00e4nggasse) haben sich als Finalisten der EM in Barcelona ihren Platz im Programm von Weltklasse Z\u00fcrich redlich verdient. Das gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr Weitspringerin Irene Pusterla (VIGOR Ligornetto), die in Spanien nur mit viel Pech den Final verpasst hatte. Zu seiner verdienten Ehrenrunde kommt Marathon-Europameister Viktor R\u00f6thlin im Anschluss an die Athletenpr\u00e4sentation (19:15 Uhr). <\/p>\n<p>Gar als Siegesanw\u00e4rter tritt Marcel Hug im Rollstuhlrennen \u00fcber 1500 m an. Der vierfache Weltrekordhalter gewann am Samstag bereits die Hauptprobe beim Diamond League Meeting in London!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weltklasse Z\u00fcrich 2010 gl\u00e4nzt nicht nur mit den Diamanten der Samsung Diamond League, sondern...","protected":false},"author":0,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"city":[],"class_list":["post-574","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-zurich"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/574","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=574"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/574\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=574"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=574"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=574"},{"taxonomy":"city","embeddable":true,"href":"https:\/\/zurich.diamondleague.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/city?post=574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}