01 September, 2016

Thomas Röhler - Liebe mit Zürich auf den zweiten Blick

Als Thomas Röhler vor zwei Jahren bei der EM Bekanntschaft mit dem neuen Belag im Stadion Letzigrund machte, haderte er noch. Doch wenige Woche später gewann er dort bei „Weltklasse Zürich“ nicht nur den Speerwurf, sondern auch die mit 40.000 US-Dollar dotierte Diamond Trophy.

Damit war es eine Liebe auf den zweiten Blick für den Deutschen, der jetzt als Olympiasieger in die Schweiz zurückkehrt und ein „perfektes Jahr“ noch einmal krönen kann. Denn wiederum ist für Thomas Röhler am Donnerstagabend der Gewinn der Diamond Trophy möglich. Er führt die Wertung dort an, spürt aber den Tschechen Jakub Vadlejch mit nur vier Punkten Rückstand im Nacken.

„Der Jahresausgang ist aber jetzt zu diesem Zeitpunkt schon sehr nah an perfekt“, sagte der 24-Jährige im YouTube-Interview mit Thomas Röhler.

Weltrekord scheint nicht mehr unmöglich

Auf seinen Auftritt bei „Weltklasse Zürich“ habe er sich schon  „seit über einem Jahr“ gefreut. „Ich habe die Bahn, mit der ich zunächst Probleme hatte, dann bei Weltklasse 2014 wirklich lieben gelernt. Ich glaube, man kann hier richtig weit werfen.“

Noch möglichst lange wirklich weit – und noch weiter – zu werfen, ist das Ziel von Thomas Röhler für die nächsten Jahre.  „Ich bin mir sicher, man kann mit dem Speer noch weiter werfen“, sagt er mit einer Bestleistung von 91,28 Metern auf der Habenseite, „der Weltrekord ist noch ein Stück weg. Lange Zeit schienen diese Weite unmöglich. In dieser Saison habe ich gemerkt, das ist gar nicht so weit weg, wenn man clever weiter trainiert.“

Video-Interview mit Thomas Röhler